Branche: Bund will hängige Gesuche für Pflanzenschutzmittel abbauen
In Kürze
Der Bundesrat will die hängigen Zulassungsgesuche für Pflanzenschutzmittel bis 2032 vollständig abbauen. Rund 525 Gesuche sind noch offen. Dafür sollen zusätzliche Personalressourcen geschaffen, Verfahren stärker digitalisiert und Gesuchstellende besser über den Bearbeitungsstand informiert werden. Ab 2028 sind höhere Zulassungsgebühren zur Finanzierung der Massnahmen vorgesehen.
Was das für Lieferanten bedeutet
- Für Gesuchstellende sind ab 2028 höhere Zulassungsgebühren vorgesehen. Der Kostendeckungsgrad soll von derzeit rund 15 auf rund 50 Prozent steigen.
- Gesuchstellende sollen den Bearbeitungsstand ihrer Dossiers besser verfolgen können. Geplant sind stärker digitalisierte Abläufe und weniger Schnittstellen zwischen den Bundesämtern.
Eckdaten
| Händler | Branche |
|---|---|
| Angekündigt | |
| Kategorien | Pflanzenschutzmittel |
| Gültig ab | Abbau der hängigen Gesuche bis 2032; höhere Gebühren ab 2028 vorgesehen |
| Quelle | blv.admin.ch |