Branche: Weinimportrechte sollen nach Inlandleistung verteilt werden
In Kürze
Der Bundesrat will die Importrechte im Wein-Zollkontingent künftig nach der Inlandleistung statt nach dem Prinzip «First come, first served» zuteilen. Ein Einführungstermin wird nicht genannt. Die Swiss Retail Federation lehnt die vorgeschlagene Änderung ab und erwartet höhere Preise für Importweine sowie zusätzliche Belastungen für Einkauf, Sortimentsplanung und Administration.
Was das für Lieferanten bedeutet
- Für Anbieter von Importweinen im Einstiegs- und Mittelpreissegment wären mögliche Preisaufschläge einzuplanen: Der Verband nennt Branchenschätzungen von über einem bis zu zwei Franken pro Flasche.
- Für Weinimporteure würde die Kontingentszuteilung komplexer; laut Verband wären Einkauf und Sortimentsplanung erschwert und zusätzliche Verwaltungs- und Kontrollkosten zu erwarten.
- Unternehmen, die Schweizer Trauben zukaufen und keltern, könnten laut Verband durch die Vorlage mehr Verhandlungsmacht erhalten.
Eckdaten
| Händler | Branche |
|---|---|
| Angekündigt | |
| Kategorien | Wein |
| Gültig ab | — |
| Quelle | swiss-retail.ch |